AUGUST 21, 2012 9:02PM

Hochzeitskleider und Ehevertrag

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Prominenteste Ausstellungsstücke waren die Brautkleider und Hochzeitsanzüge vom Pfarrerehepaar Ellen und Hans-Günther Schneider-Oelkers sowie von Annelie und Heinz Schneider. Ordentlich wie am ersten Tag hing diese Garderobe im evangelischen Gemeindehaus und war mit zahlreichen weiteren Brautkleidern der Blickfang.abendkleider übergrößen online Die Pfarrersleute heirateten 1997 und der heutige Stadtverordnetenvorsteher bereits 1970.
Zylinder trugen die Herren da schon nicht mehr, aber mehrere Zylinder früherer Hochzeiten samt Hutschachteln gab es in der Ausstellung zu sehen. Kostbar gerahmte Trauscheine und Urkunden waren ein weiterer Blickfang. Die ältesten davon waren unter Glas in geschwungenen Holzrahmen wie in einer durchsichtigen Verpackung, um das von Myrten umrankte und von Sinnsprüchen umgebene Hochzeitsbild zu schützen.

Andere gedruckte Trauscheine wurden von Bibelversen geziert, darunter der wohl bekannteste „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“, der oft auch als Grundlage der Traupredigt diente.
Dass Eheschließung auch schon lange ein weltlich-juristischer Verwaltungsakt ist, belegt ein „Ehepact“ aus dem Jahr 1849. Unter Napoleon war die Zivilehe eingeführt worden. Der alte Ehevertrag von Adam Wolf und seiner Frau Eleonore Dorothea Schulmeyer beinhaltet weltliche und kirchliche Elemente und wurde richterlich bestätigt,brautkleider 2012 , heute beurkunden solches die Notare. Im ersten Teil wird das biblische Gelöbnis der gegenseitigen Treue bis zum Tode ausführlich formuliert, im zweiten und dritten geht es um das in die Ehe eingebrachte Vermögen beider Seiten, den Zugewinn während der Ehezeit und das Vererben im Falle des Todes eines der Eheleute. Auf Tischen präsentierten die Aussteller Hochzeitsgeschenke, darunter viel Porzellan, aber auch Wein, von dem viele Flaschen originalverkorkt gezeigt wurden, etwa ein „Kröver Nacktarsch“ aus dem Jahre 1965, der noch keinen schlechten Korkgeruch aufwies. 
Stapelweise Glückwunschkarten und -briefchen, ordentlich mit Schleifchen zum Packen gebündelt, hielten die Erinnerungen an wohlgesonnene Zeitgenossen fest.

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